03.04. Bye Marokko Nach einer kurzen Fährüberfahrt erreichen wir Algeciras und fahren direkt nach Palomes zu Carlos in der Hoffnung, dass unsere Bankkarten eingetroffen sind.
04.-08.04. Geduld ist angesagt Es dauert bis die Karten eintreffen und wir sind ein klein wenig wie auf Nadeln. Der PP mit dem China Shop bis zum Do it ist ja ganz ok, aber irgendwann reicht es mit shoppen. Reifentausch von vorne nach hinten, von links nach rechts. Dann können wir endlich die Karten abholen und Richtung Portugal aufbrechen.
09.-12.04. Erst mal an den Strand nach Barbate. Sand und Meer und Sonnenuntergang. Weiter nach Los Canos de Meca. Hier gibt es einen schöen Stellplatz, herrliche Velowege für körperliche Ertüchtigung (hätten wir doch E-bikes!!!) und natürlich wieder Sonnenuntergänge. Unser nächster Stopp Chipiona. Auch hier laden wir die Bikes ab und fahren in den Ort. Sehr touristisch aber schön gemacht, entsprechend sind die Preise in den hübschen Restaurants.
13.- 15.04. Kein Platz für uns auf den offiziellen Stellplätzen. Ferie de Abril. Noch verstehen wir nicht was das soll. Verzweifelt fahren wir in die Stadtmitte auf der Suche nach einem PP für unseren Mogli. Alles voll!!! Kein freier Fleck. Nun denn… wir stellen uns dann halt mal in einer Kurve auf den Gehsteig um zu beraten wie weiter. Erst mal Kaffee trinken. Und wir stellen fest, hier stehen wir keinem im Wege. Ich gehe dann mal per Pedes auf PP Suche. Aussichtslos – alles zugeparkt. Nun denn… wir warten … und warten … und – moment mal – da fährt einer weg vom allerbesten der besten Plätze. Los, renn Andreas – hinstellen – Platz blockieren – Motor starten und mit einigen vor- und rückwärtsmanövern passen wir perfekt in den PW PP. Yeeeessss!!! Und wir sind mitten in der Stadt. Da haben wir uns ein feines Essen aber verdient. Dann mal los… doch warum sind denn alle so festlich gekleidet? Die Männer alle in Anzügen die Senoras in feinen langen Kleidern und fein herausgeputzt. Sind hier lauter Hochzeiten? Irgendwann flackert es dann auch bei uns und nun wissen wir was die Ferie de Abril ist. DAS Fest in Sevilla, dauert eine ganze Woche. Perfekt ist unser PP. Wir schlafen herrlich. Tagsüber schlendern wir durch die Stadt und stürzen uns ins festliche Gewühl. Alle festlich gekleidet, herrlich geschmückte Pferdekutschen, Menschenmassen bei den privaten Festzelten. Diese sind auf einem ganzen Areal kreuz und quer aufgestellt. Die Familien mieten sich ein Zelt mit Tischen, Stühlen, Koch, Kellner, Bar, um sich, Familienangehörigen und Freunde zu bewirten. Der Alkohol fliesst in Strömen, dennoch weder Betrunkene noch Pöbeleien, wobei die Polizeipräsenz an jeder Ecke zu finden ist.
16.04. Wir verlassen Sevilla und fahren an die Algarve. Isla Christina. Strand und wunderschöne Muscheln.
17.- 26.04. Portugal wir kommen. Grenzübertritt – einfach durchfahren. So schön. Quarteira mit herrlichen Wanderwegen entlang der Klippe. Die Sandsteinfelsen an der Küste leuchten in allen Farben. Knips, knips, knips. Portimao wieder Klippen, ein Bad im Atlantik, einfach schön. Lagos die Felsnadeln ragen aus dem Wasser, das Kultbild vom portugiesischen Reiseprospekt. Die Bootsfahrt ersparen wir uns, die Treppenstufen in die Tiefe bewältigen wir.
27.-29.04. Das Farbemeer im Alentejo begeistert uns. Die ganze Farbpalette ist gar nicht zu umschreiben. In Alferce wandern wir über einen schön angelegten Holzsteg mit Hängebrücke von einer Talseite in die andere. Am Morgen fahren wir offroad zu einem schönen Aussichtspunkt und stehen mitten im Blumenmeer. Überall können wir frei, einsam und unbehelligt stehen.
30.04. -04.05. Evora ein schönes Städtchen, touristisch mit Burg, Sardinen in allen Varianten, Kaffee und Pasteis de Nata. Leeecker. Nur ein paar km hinter Evora stellen wir uns an einen See. Verschnaufpause vom Reisen.
05.-07.05. Lissaban In Setubal, finden wir ein Plätzli auf dem rappelvollen Stellplatz. Mit dem Zug in die Stadt, 24Std. Ticket für U-Bahn, Tram und Bus. Für das legendäre 28erTram stehen wir in lässiger Gesellschaft und ganz relaxt 90 Min. in der Schlange. Wir haben Zeit – sind im Ruhestand. Die Häuser sind gepflegt leuchten in Pastell gelb, blau, rosa. Enge Gassen mit Kopfsteinpflaster führen bergauf und bergab. Dann gibt es noch die breite Allee mit den zahlreichen Restaurants. Hier wedeln die Kellner mit der Speisekarte, in der Hoffnung auf einen Gast, in der Luft herum.
08.-09. 05. Südlich von Lissabon parken wir in Belem. Spazieren entlang dem Tajo, mit Blick auf die grosse Brücke, vorbei am Torre de Belem aus dem 16. Jahrhundert und dem segelförmigen Denkmal Padrao. Ganz in der Nähe befindet sich die gewaltige Klosteranlage. Am Abend fahren wir westwärts an die Küste. In Cascais e Estroil finden wir ein herrliches Plätzli.
10.05. Nur ein paar km weiter entdecken wir eine herrliche Klippe ganz für uns allein. Die Aussicht auf den wilden Atlantik ist phänomenal.
11.05. Obidos ein herziges kleines touristisches Dorf umgeben von einer Stadtmauer. Auf dieser kann man den Ort beinahe ganz umrunden.
12.05. wo bleibt sie nur, die weltweit grösste Welle. Wir sind zur falschen Jahreszeit hier. Nazare mit einem riesigen Sandstrand, einer Seilbahn in den oberen Teil der Stadt. Der Klippe entlang führt ein Wanderwege mit dem besten Blick auf die Monsterwellen, wenn sie denn da wären. Zurück zum Mogli und nach Figueia da Foz zum übernachten. Der Strand ist viel zu weit weg, die Stadt viel zu nahe. Kein besonderer Platz.
13.-15.05. Eine kleine Pause brauchen wir. In Unhais da Serra finden wir einen schönen Platz um zu bleiben.
16.-18.05. Schneesturm beim Torre im Nationalpark Serra da Estrela. Hier wollten wir übernachten. Es schneit und stürmt bei 2 Grad minus. Bei der Fahrt durch diese vermutlich grandiose Landschaft sehen wir leider nichts, denn der Nebel verdeckt die Sicht. Da für die nächsten Tage schlecht Wetter angesagt ist, flüchten wir ins Tal nach Loriga. Im kleinen Dorf finden wir einen Platz und sitzen die Regentage aus. Eine Wanderung zum schönen Wasserfall und den Wasserbecken schaffen wir immerhin trockenen Fusses. Das Bad ist nicht nur erfrischend sondern eiskalt. Brrrrrr
19.05. Endlich ist schön Wetter angesagt. Noch einmal fahren wir durch die Serre de Estrela hoch zum Torre. Was für eine Fahrt, durch den Nebel, über den Nebel mit herrlicher Aussicht in alle Richtungen. Aus dem Tal steigen riesige Wolkentürme gegen den Himmel. Stundenlang erkunden wir diese tolle Landschaft mit Wasserbecken, Moosen und Pflanzen, Flechten, wunderschönen grün gefärbte Steinlandschaften. Unbeschreiblich schön. Die Einheimischen vergnügen sich auf einem Schneefeld mit Schlitten und Schneebällen. In zahlreichen Kurven windet sich die steile Strasse über den Pass. Wir fahren nach Manteigas. Hier wird es erst mal richtig eng. Eine Kurve enger als die andere führt uns durch einen Laubwald bergauf. Glücklicherweise ohne Gegenverkehr bis wir auf eine grössere Strasse treffen. Irgendwo in luftiger Höhe finden wir das perfekte, windgeschützte Nachtplätzli.
20.05. Wunderschön ist die Quinta da Gil. Alex und Saskia haben, bzw bauen hier ein kleines Paradies. Die Anfahrt ist etwas holprig und eigentlich nur für kleinere Fahrzeuge gedacht. Aber unser Mogli schafft auch das. Einen tollen Sonnenuntergang und Ruhe pur. Leider schlägt das Wetter um, sodass wir nur eine Nacht bleiben.
21.05. Es regnet. Wir fahren auf einen Stellplatz, betrieben von Juan, einem Portugiesen und Ingebjörg, einer Isländerin. Sie hatten eine Vision, daraus wird nun ein Projekt. Eine Parzelle Wildnis wird zum Stellplatz umgebaut. Sehr herzlich wurden wir empfangen, durchs Grundstück und das Dorf geführt. Sie haben uns von ihrem Projekt erzählt, ein gewaltiger Plan, mit unglaublich viel Arbeit verbunden. Wir wünschen den beiden gutes Gelingen.
22.05. Überland wieder mal weg von den Landstrassen quetschen wir uns über Kopfsteinpflaster um Ecken und Kanten durch kleine Dörfer mit morbidem Charme. Die Strassen sind eng, aber die Portugiesen fahren rücksichtsvoll. So erreichen wir Sao Pedro do Sul. Hier wird erst mal tüchtig eingekauft für die nächsten Tage.
23.-26.05. Portal de Inferno de Garra tönt doch spannend, oder? Irgendwie abenteuerlich. Na dann mal los. Genussvoll schlängeln wir uns auf der einspurigen Fahrbahn in die Höhe. Glücklicherweise sind wir wieder mal gaaaanz allein. Die rundum Aussicht auf der Anhöhe ist jede Strapaze wert. In einer Seitenstrasse finden wir ein windgeschütztes Schlafplätzli für die nächsten Tage. 4km zum verlassenen Dorf Drave. Die Steinbauten sind Zeugen ehemaligen Lebens in dieser schroffen Landschaft. Steil bergauf geht es zurück zum Mogli. Die erfrischende Aussenduschen wird kurz… lockt ein Kälbchen an… dessen Mutter ist damit aber gar nicht einverstanden. Ihre Hörner sind reichlich gross, also Abbruch. Und dann bekommen wir eine WhatsApp….. Unglaublich das Strietta Team (Johanna und Rätus) sind auf dem Weg zu uns. Wir freuen wir uns, als der weisse Bus mit Johanna und Rätus auf seinem Drahtesel zu uns stossen.
27. 05. Zisch – die Luft ist raus. Mitten im Nirgendwo nach einer spektakulären Fahrt durch einsame Strassen mit super schöner Aussicht bleibt Strietta stehen. Ein Loch im Reifen. Nun ja… schliesslich gibt es für solche Fälle einen Ersatzreifen. Doch dazu muss man erst mal den defekten Reifen, bzw dessen Schrauben lösen. Keine Chance, das Werkzeug biegt sich beinahe durch, die Akku Bohrmaschine ist zu schwach. Wir stopfen das Loch erst mal mit einem Reparaturset und weiter geht’s nach Arouca in die Werkstatt. Hier gibt’s den Reifenwechsel, danach fahren wir zum Stellplatz für die Nacht.
28.05. Eigentlich wollten wir 20km weiter zum Stellplatz von Espiunca um von da zur längsten Hängebrücke Europas wandern. Wollten wir… doch es kommt wieder mal anders. Schon von weitem sehen wir ein Rauchwölkchen gen Himmel steigen. Na da wird wohl einer ein Feuerchen gemacht haben. Ja näher wir unserem Ziel kommen, je dichter wird der Rauch. Nun kommen langsam die Bedenken, müssen wir weiter in diese Richtung? Wie viele Km? Wenn es problematisch wär, wäre doch sicher Polizei und FW hier um die Strasse zu sperren. Oder? Plötzlich sind sie da, die Flammen, sehr nahe, ob uns. Umdrehen, flüchten, zurück! Und schon kommt uns die Polizei und die Feuerwehr mit Sirenen und Blaulicht entgegen. Wir fahren auf eine Ausweichstelle um zu besprechen wohin weiter. Doch noch nicht genug.. Strietta fängt sich einen erneuten Plattfuss ein. Diesmal können wir den Reservereifen montieren, fahren zurück nach Arouca zum Stellplatz.
29.-30.05. Reparatur zum Zweiten Strietta bekommt 2 neue Reifen und am Nachmittag verabschieden wir uns von unseren lieben Freunden. Kommt gut und mit 4 heilen Reifen nach Hause. Wir nehmen einen neuen Anlauf Richtung Espiunca. Kommen durch den verbrannten Wald am Flussplatz an und haben eine ruhige Nacht. Früh am Morgen starten wir die 8km lange Wanderung zur Brücke. Weg führt oft über Holzplanken und ist einfach toll. Am Mittag gibt es ein Bad im Fluss, am Abend gemeinsam mit einer portugiesischen Familie im Taxi zurück zum Mogli. Der ältere Mann steuert den Jeep wie der Teufel um die Kurven, meint so ganz lapidar er mache das heute nur aushilfsweise für seinen Neffen. Na dann… gut festhalten, Leute und hoffen, dass wir heil ankommen.
31.05. Die 222 ist die Route entlang dem Duoro. Natürlich ist sie schmal, schön, aber wir sind froh als wir den Stellplatz in Regua erreichen auf dieser Route war einfach viel zu viel Verkehr.
01.-03.06. Auf der Schifffahrt auf dem Duoro nach Pinhao erblicken wir die berühmten Rebberge, gut sichtbar mit dem Schriftzug vom Weingut, durchfahren eine Schleuse und erreichen nach 2.5 Std. Pinhao, das kleine Städtchen. In einem Geschäft werden wir schwach, kaufen Schinken, Speck, Trockenfleisch einfach zu gut um daran vorbei zu gehen. Die Bahnstation ist mit den traditionellen blau/weissen Bildern geschmückt. Der kleine Bummelzug bringt uns zurück. Ein feines und Nachtessen, eine grossen Flasche Wein und wir torkeln nach Hause. Am Morgen fahren wir wieder dem Duoro entlang Richtung Porto.
04.-05.06. Vila Nova de Gaia mit dem Fahrrad nach Porto. Charmant, modern, alt, morbide… für diese Stadt finden wir keine Worte. Es gibt einfach alles. Ganze Viertel, die dem Verfall Preis gegeben sind, entlang dem Duoro die schmalen gepflegten Häuserzeilen. In der Innenstadt moderne Gebäude und uralte Häuser die eindrückliche Bahnhofshalle. Die mehrstöckigen Brücken, das Gewusel in den Strassen und entlang der Flusspromenade. Diese Stadt ist unmöglich zu beschreiben, unmöglich zu beurteilen ob sie gefällt oder nicht.
06.-07.06. Wie weiter ? Wir sind ein wenig unschlüssig wie es weiter gehen soll. Schlecht Wetter und an der Küste ist Sturm angesagt. Wir fahren ins Landesinnere. Blitz und Donner und starker Regen. Also auf den Camping für die Nacht. Im Morgennebel fahren wir in den NP Peneda Geres. Ein Regenwald wie im Märchen, Moose, Flechten, skurrile Bäume und Stämme. Bei einer kleinen Wanderung entdecken wir in jede26.r Ecke etwas. Plätzli im Wald.
08.-10.06. Heisse Quellen gibt es in Lobios. Dazu fahren wir über die Grenze nach Spanien. Nicht nur im heissen Pool, sondern auch im Bach finden wir herrliche Badeteiche. Leider fährt uns einer am 2. Tag (ein Feiertag mit regem Kommen und Gehen) in den Fahrradträger und ist natürlich abgehauen. Diesen finden wir nach dem Baden zerbrochen und verbogen am Mogli. Mit Spansets fixieren wir den Träger provisorisch.
11.-13.06. Den Täger konnten wir in Portugal schweissen lassen. Danach wieder zurück nach Spanien. Am Fluss herrliche Stellplätze gefunden auf dem Weg nach Santiago de Compostela. All die Pilger sammeln sich auf dem grossen Platz vor der Basilica, schön zuzusehen wie sehr sie sich freuen den Jakobssweg gemeistert zu haben. Wir freuen uns mit ihnen.
14.-18.06. Die Küste ist bekannt für das schlechte Atlantikwetter und so habe wir Regen und Nebel. Wir flüchten nordwärts und hier finden wir immer wieder ein Schönwetterfenster zwischen all den Regenschauern. Die Küste ist wild, jedoch wunderschön. In Valdovino finden wir einen langen karibischen Sandstrand. In Rebadeo waten wir bei Ebbe durch die Catedrales de Roches und in Cudilero haben wir vom Leuchtturm einen herrlichen Blick auf den tosenden Atlantik.
19.-21.06. Picos Europa von Cangas de Onis fahren wir an die Seen, umwandern diese auf nassen rutschigen Pfaden und freuen uns an der grandiosen Landschaft. Doch es wird noch besser. Wir fahren nach Poncebos, schnallen die Wanderschuhe an und auf geht’s! Ein Erlebnis, erst mal bergauf, rundum die riesigen Felswände, dann ziemlich eben durch Galerien, der Schlucht entlang bis wir nach 11km Cain erreichen. Und wieder zurück … 11km, die Blasen brennen. Direkt unter uns, gut sichtbar vom Wanderweg aus erblicken wir Mogli, und die Solarzellen mit einem Loch!!!! Das war bei unserem Aufbruch um 8 Uhr morgens noch nicht da. So ein Gernegross hat wohl seine Zielgenauigkeit bei seinen Kumpels unter Beweis stellen wollen. Ich wünsch dem Typen alles Schlechte!!!
22.-25.06. Wieder südwärts Durch Nebenstrassen mal mit Sonne mal mit Regen, stoppen wir in Ona, einem kleinen schönen Städtchen, durch die Weinberge von Rioja erreichen wir die Bardenas Reales
26.-29.06. Was für ein Glück wir haben Traumwetter in der Halbwüste der Bardena Reales. Eindrucksvoll. Glücklicherweise sind wir früh gestartet, so haben wir diese Landschaft ganz für uns allein. Wir verbringen den Tag hier und fahren am nächsten Morgen eine Offroadstrecke, ohne Beschilderung, kommen jedoch gut an unseren Endpunkt wo sich Sonne, Regen, Wolken und schliesslich ein Sonnenuntergang abwechseln. Unser Schlafplatz beim Kornfeld ist herrlich. Grosseinkauf und nordwärts Richtung Andorra.
30.06. Der Schmugglerpfad über die grüne Grenze von Spanien nach Andorra hats in sich. Die Strasse bis Tor ist ganz ordentlich, zwischendurch mal ein tiefhängender Ast, doch gut befahrbar. Nun geht es offroad weiter, erst mal bergauf, es wird steiler, bisschen ruppiger, doch alles gut. Nun kommt eine Strassengabelung. Welche nehmen wir? Ok, die kürzere Route. Es wird ruppiger, schmaler, rechts hängen die Felsnasen in die Strasse, links ist die Böschung. Es ist eng eng eng, Kabine einschaukeln lassen, vorsichtig weiter. Auf einer Lichtung stehen Jeeps. Wir erkundigen uns nach dem Strassenzustand. Der Bach mit der verschlammten Piste ist kritisch, dann soll es besser werden. Mogli meistert die 80m Schlamm und Bachbett in Unterstzung mit Bravour der Rest der Piste fahren wir problemlos. Da Regen angesagt ist übernachten wir erst auf der Passhöhe auf Teerstrasse.
01.-03.07. Oh Andorra du killst uns, deine Bergwelt mit all den Skiliften ist ja wunderschön, aber dein Andorra la Vella mit seinen PP ist der pure Wucher. 98Euro für 24 Std. und keine andere Parkmöglichkeit!? Camping? 50Euro aufwärts und kaum vorhanden. Wir drehen wieder um fahren unter die Brücke und nehmen den Bus in die Stadt. Ein Geschäft am anderen, Tabak, Uhren, Schmuck etc etc. In den Bistros – Schweizerpreise! Andorra du killst uns! Wir fahren weiter nach Frankreich. Hier finden wir einen zahlbaren schönen Camping für die nächsten 2 Nächte.
04.-09.07. Carcasonne mit schöner Burg und Altstadt total touristisch aufgemotzt. Am Abend spielt Bob Marleys Sohn heissen Reagge. Im Regen nach Rodez auf den Stellplatz und in Montsalvy auf die Sonne warten. 07.07. Bei strahlendem Sonnenschein und 30Grad fahren wir nach Dole. Die Strecke entlang dem Doubs bietet immer wieder schöne Blicke auf den Fluss.
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